Anfang des Jahres habe ich gemeinsam mit Thekla Walker MdL die verschneite Baustelle der neuen Windenergieanlage „Weißbach WEA VI“ besucht. Vor Ort konnten wir uns ein Bild vom Baufortschritt machen.
Bereits seit 2001 steht hier eine Windkraftanlage. Im Zuge des sogenannten Repowerings – also dem Austausch alter Anlagen gegen moderne, leistungsstärkere – konnte der Stromertrag nun um das Elffache gesteigert werden. Mit derselben Windmenge wird heute also deutlich mehr klimafreundlicher Strom erzeugt als noch vor wenigen Jahren. Für mich ist klar: Jede neue Anlage ist ein Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien und zu einer sicheren Zukunft.
Besonders wichtig ist mir dabei, dass die Menschen in der Region selbst von den Projekten profitieren. Bürgerinnen und Bürger investieren in ihre eigene Energieversorgung – das stärkt die Region und schafft Perspektiven vor Ort. Klimaschutz und Zusammenhalt gehören hier zusammen.
Beim Baustellenbesuch haben wir uns auch über die aktuellen Herausforderungen beim Ausbau der Windenergie ausgetauscht – etwa über lange Genehmigungsverfahren und Rahmenbedingungen, die viele engagierte Projekte verzögern oder verhindern. Positiv ist: Die aktuelle Landesregierung hat die Verfahren stark verkürzt und unterstützt so direkt das Engagement vor Ort.
Für mich wurde bei diesem Besuch deutlich: Die Energiewende ist in Hohenlohe längst Realität. Jetzt brauchen wir vor allem Rückenwind aus der Politik, damit engagierte Projekte endlich umgesetzt werden können. Auf die nächste Landesregierung kommt dabei eine verantwortungsvolle Aufgabe zu – wir müssen Klimaschutz, Bürgerbeteiligung und regionale Stärke konsequent zusammenbringen.