Vor Kurzem habe ich das Unternehmen Henkel in Forchtenberg besucht und mich mit Susanne und Kai Henkel über zentrale Fragen der Ressourcen-, Klima- und Kreislaufwirtschaft ausgetauscht. Der Besuch hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie ambitioniertes nachhaltiges und durchaus erfolgreiches Wirtschaften ganz konkret zusammen umgesetzt werden können.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Langlebigkeit von Produkten und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Bei Henkel endet die Verantwortung nicht mit dem Verkauf eines Produkts. Möbel werden auch nach vielen Jahren gewartet, repariert und überholt. Geschlossene Kreisläufe, Ressourcenschonung und Rückgewinnung sind dabei feste Grundsätze des Unternehmens. Auch im Bereich der Oberflächenbeschichtung wird auf Redesign und nachhaltige Lohnfertigung gesetzt.
Besonders spannend ist der ganzheitliche Ansatz: Die Produktionshallen sind klimaneutral eingerichtet und für das Brauchwasser wird konsequent Regenwasser genutzt. Nachhaltigkeit wird hier zu einem integralen Bestandteil unternehmerischen Handelns.
Der Besuch hat deutlich gemacht, welches Potenzial in einer konsequenten Kreislaufwirtschaft liegt – für den Klimaschutz, für den sparsamen Umgang mit Ressourcen und für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Solche Beispiele zeigen, dass ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehören und politisch weiter unterstützt werden müssen.
Vielen Dank an Susanne und Kai Henkel für das sehr aufschlussreiche Gespräch und den offenen Einblick in Ihr Unternehmen!
Zu Besuch bei der Richard Henkel GmbH